ich habe da einen verdacht!

Hurraaa, ich habe jetzt einen neuen Hero, einen, zu dem man richtig aufschauen, den man bewundern kann. Groß ist er, lieben muss man ihn ja nicht und all seinen Kritikern sei zugerufen, macht ihm das zuerst einmal nach! Zuerst Frau Brexit beleidigen, dann in der Pressekonferenz auf Nachfrage zurückrudern, sich herauswindend den Medien Fake-News unterstellen, dann wieder beleidigt sein weil man seine Ratschläge nicht befolgt hat, politische Gegner hochleben lassen, auf Deutschland einhacken und so weiter und so weiter, und trotzdem redet die politische Spitze der Welt noch mit ihm??

Beim letzten Satz werden sie schon gemerkt haben, nein, es ist nicht die Rede vom schwankenden Präsidenten der EU-Kommission, Juncker, beim NATO-Gipfel, zu dessen Ischias-Leiden die einen Delegationsmitglieder peinlich berührte Gesichter machten, während andere ihn grinsend stützten und mit ihm Händchen hielten. Abgesehen davon, dass das für mich, so es nicht raschestens ein offizielles ärztliches Bulletin gibt, wohl wahrlich eine Europäische Lachnummer ist, halte ich Entschuldigungsaufrufe aus welchem Lager auch immer für derzeit völlig überflüssig. Der Ball liegt eindeutig beim Schwanker, der in einer entsprechenden Reaktion dafür Sorge tragen müsste, dass die Politik nicht noch das letzte Restchen Respekt in der Bevölkerung verliert. Und unser Herr Karas täte besser daran, die Sache aufzuklären als aus der Hüfte zu schießen, denn das schwankende Schiff Europa hat ein Recht darauf zu wissen, warum der Kapitän schwankt. Die Geschichte mit dem „Fetzen“ und dem sauberen Ballhaus-Platz in Wien erspare ich dem Leser hier, aber Europa ist nun einmal nicht Wien.

Aber über den Küsserkönig wollte ich gar nicht so viel schreiben, sondern mehr über die Oberpfeife aus Amerika. Bevor ich mich jetzt auch entschuldigen muss, möchte ich festhalten, dass er sich den Titel mit der Menge an tweet´s, die er täglich auf Twitter pfeift, redlich verdient hat und das bei noch nicht einmal durchgeführter inhaltlicher Bewertung wohlgemerkt. Wenn es nämlich danach ginge, dann hätten die Engländer mit dem Trump als Baby in Windeln den Vogel abgeschossen. Aufgeblasener geht´s nicht, und das wird sich die Queen Mum, wenn ich ihr Gesicht bei der Militärparade richtig gelesen habe, auch gedacht haben.

Ganz besonders freu ich mich auf seinen Besuch bei Putin, denn die Anklage gegen die Geheimdienstleute kam gerade so rechtzeitig, dass er wieder was zum zurück rudern hat und den Russischen Zarewitsch habe ich schon eine Ewigkeit nicht mehr lachen gesehen.

Aber jetzt komme ich zum Kern meines Verdachtes, dass nämlich die ganze Welt im stillen Kämmerlein um den Schreihals froh ist, ist er doch ein Garant dafür, dass dringendere Probleme in den eigenen vier Wänden in dem Zeter und Mordio der Ami-Politik und dem unnötig angezettelten Handelskrieg völlig untergehen.

Jaaa, und bevor ich´s vergeß´, noch einen Verdacht habe ich, denn irgendein ganz Schlauer soll einmal gesagt haben, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, Prost!

Schönen Sonntag!

schönes und teures Kasperltheater

Eigentlich könnte man sich über ein so schönes Kasperltheater wie neulich im Parlament mit den aufgehaltenen Taferln freuen, wenn, ja wenn das nicht ein ziemlich teures Kasperltheater gewesen wäre oder wenigstens in der Sache für etwas mehr Information gesorgt hätte. Abgesehen von der völlig unnötigen Pflasterstein-Grablicht-Taferl-Aktion, man dürfte ja eigentlich annehmen, dass Politprofis den Unterschied zwischen Politik und Privat kennen sollten und inzwischen ermittelt ja auch die Polizei wegen des Verdachtes der Nötigung, ärgerte mich, dass sich Kurz und Konsorten auf dieses Niveau hinunterziehen ließen und fleißig mittaferlnten. Dass der dauerbeleidigte und selten im Parlament zu findende Kern, er belegt in der Anwesenheitsliste des Gremiums den grandiosen vorletzten Platz, der mit sich selbst beschäftigten und nicht existenten Roten Regierungs-Opposition ebenfalls in Kindergartenmanier herumorakelt, dass die böse Regierung die Rechnung für den 12-Stundentag schon noch präsentiert bekommen würde, ist an und für sich nichts Neues, langweilt aber inzwischen.

Vielleicht sollte er sich das leidende und beleidigte Gesicht abgewöhnen?

Getoppt wird dieses Kasperltheater allerdings durch die Tatsache, dass der größte Zündler der Nachkriegszeit, der blonde Ami mit dem Kussmund, bereits zum dritten Mal in Folge für den Friedensnobelpreis nominiert wurde. Wer ihn vorgeschlagen hat wurde nicht preisgegeben, bleibt die Hoffnung, dass er es selber war. Vielleicht sogar über Twitter? Verdächtig wäre der „Frieden durch Stärke“ Verfechter allemal, hat doch sein Amtsvorgänger ebendiesen auch bekommen. Für welchen Preis man ihn vorschlagen könnte, weil er versucht hat, Macron dazu zu bewegen, mit Frankreich die EU zu verlassen um an einen besseren Handelsdeal mit den Ami´s zu kommen, weiß ich nicht, aber die feine englische Art ist das nicht, wobei ihm mein alter Englischlehrer für die Grammatik in seinen Tweeds einen glatten Fünfer gäbe. Dass NachfolgerInnen in der Politik oft ihre VorgängerInnen im Erbauen von Erinnerungs-Denkmälern nacheifern oder noch besser, übertreffen wollen, ist ebenfalls nichts Neues, stellt aber zum Beispiel in der Türkei den Nachfolger des Kalifen vor schier unlösbare Probleme, denn der Allmächtige hat in der Zeit seiner Regentschaft sein Vermögen verdoppelt. Wenigstens hat der keinen Handelskrieg mit China angezettelt. Ob Straf-Zölle das geeignete Mittel sind, einen Handelsüberschuss abzubauen, weiß ich jetzt nicht, aber rein vom gesunden Hausverstand her …. ?

Wenigstens hat mich die Aussage von unserem Allerhöchsten beruhigt. Er sieht nämlich keine neue Flüchtlingswelle. Also als ich als Skipper die Wellen nicht mehr richtig gesehen habe, bin ich zum Optiker gegangen und bin seitdem in der Frage der Wellen eher ein Pessimist, nämlich ein Optimist mit Erfahrung, wie man so schön sagt und bis Spanien sehe ich samt meiner optischen Seh-Hilfen immer noch nicht.

Die Hoffnung aber lebt, dass ich damit das Gläschen Wein am Stammtisch finde.

Schönen Sonntag!

warum ist das so?

Ich frag mich oft, warum ist irgendetwas so wie es ist? Wie ist es dazu gekommen? Wie ist es möglich, dass sich, und jetzt bin ich mehr als vorsichtig, mehr als die halbe Welt freut, dass Deutschland aus der Fußball-Weltmeisterschaft geflogen ist? Schon klar, bei dem Gehalt, den die Jungs kassieren, könnte man auch eine ordentliche Leistung erwarten, aber wenn´s nicht läuft, dann läuft´s einfach nicht und die Frage, warum das so ist, lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Jogi Löw zum Beispiel hat trotz händischer Nachfrage in seinem Schritt auch noch keine Antwort darauf gefunden, vermutlich auch nicht auf die Frage, warum weniger als die halbe Welt sich nicht freut. Aber warum ist das so?

Sind sie zu tüchtig, die Deutschen, oder zu akkurat und akribisch? Warum können sich so viele über die Piefke-Saga köstlich amüsieren während andere von einem Eklat und der Beleidigung einer ganzen Nation sprechen? Warum sehen die einen nur den deutschen vorgehaltenen Spiegel und nicht unseren eigenen? Warum denkt die ganze Welt, dass die Ami´s allesamt einen veritablen Klescher haben? Nur weil sie den größten Zündler der Nachkriegszeit zum Präsi gemacht haben, oder ob ihrer Scheinheiligkeit, dass in der NFL fast nackte Girls herumturnen und wir in Spielberg nicht einmal mehr unsere Grid-Girls, in hochgeschlossenen Dirndln wohlgemerkt, sehen dürfen??

Vorurteile gibt es zu Hauf und niemand fragt nach, ob die Zillertaler wirklich so sind, wie sie von außen und inzwischen öfters auch von innen gesehen werden und ob es DEN Zillertaler wirklich gibt. Wobei, DEN Zillertaler gibt es sicher, aber ist der eigentliche Grund der Vorurteile Mitleid, dass manche immer noch buggelnd und scheffelnd ins Grab fallen oder eher der Neid, weil ein Zillertaler auf einem blanken Felsen auch noch hausen kann? Es wird halt so wie bei den Süd-Italienern sein, wo auch nicht alle sich die Arbeit, die sie vormittags machen hätten sollen, bei der üblichen dreistündigen Mittagssiesta noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

Es wird auch nicht so sein, dass die Burgenländer per se nur eine halbstündige Mittagspause machen können, weil man sie sonst bei der Arbeit neu einschulen müsste. Aber warum ist das so, dass sie speziell im Osten ständig für die blödesten Witze herhalten müssen?

Die große Sorge der Südsteirer, dass die Bundesregierung beschließen könnte, Menschen ohne entsprechende Deutsch-kenntnisse des Landes zu verweisen, kann man nachvollziehen, aber warum denkt darüber in Vorarlberg keiner nach? Warum ist das mit den Südsteirern so, man versteht doch jene Kärntner auch nicht, die Windisch miteinander reden, oder ein anderes Beispiel, glaubt jemand ernsthaft daran, dass er ein Gespräch zwischen zwei alten Tuxern unfallfrei verfolgen könnte?

Aber warum ist das so? Weil vielleicht ein Körnchen Wahrheit dabei ist?

Ich jedenfalls werde mir heute beim Kramerwirt am Stammtisch mit meinen Freunden unter Einsatz aller Leberwerte den Kopf darüber zerbrechen, warum der schwarz gebrannte Schnaps so durchsichtig wird! Damit ihn die Leber nicht sieht, oder warum ist das so?

Schönen Sonntag!

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